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View Full Version : Der Nutzen von Social Network Communites für UNTERNEHMEN - INTERN


reiners
29.11.2007, 08:13
Die Idee, mit einer Social Network Community die informellen Strukturen und Prozesse eines Unternehmens zu erfassen und Mitarbeitern eine Möglichkeit zu bieten, sich in einer informellen, hoch glaubwürdigen "Fun-Umgebung" auszutauschen, ist tatsächlich höchstinnovativ. Insbesondere bietet sie aber die Möglichkeit, einen wichtigen Beitrag zum Knowledge Management zu leisten - "wir bei FIRMA haben alles Wissen über IT, Software und Systeme im Unternehmen ... aber es ist äußerst schwierig, at-the-point-of-need den richtigen Wissensträger schnell zu finden"

- dieses lässt sich ja nun lösen.

Die Social Network Community bildet sozusagen den Pausenraum, die Raucherecke, das Gespräch auf dem Gang oder Parkplatz, die Freundschaften zwischen den Mitarbeitern, usf. ab.

Das ist ein hoher Nutzen / Value, den ein Unternehmen bieten kann. Stimmt das? Weitere Ideen dazu?

reiners
17.02.2008, 06:07
This article in "CIO" describes briefly that more and more companies experiment to use web 2.0 techniques internally to boost collaboration and knowledge exchange. It also mentions the pharma manufacturer Pfizer, working together with social network for doctors "sermo" to exchange information around medication and diseases and to discuss topics.

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http://www.cio.de/index.cfm?pid=186&pk=848885

Mit Web 2.0 das Unternehmen öffnen
Grenzen sprengen, Innovationen vorantreiben

Unternehmen können innovative Geschäftsmodelle künftig nur dann adäquat umsetzen, wenn sie Lieferanten, Geschäftspartnern und Kunden in ihr Netzwerk einbeziehen. Traditionelle Beschränkungen müssen offenen Organisationsformen weichen, um neue Möglichkeiten bei der Zusammenarbeit, etwa in Form von Blogs und Wikis, auszuschöpfen. Eine wesentliche Rolle kommt in diesem Zusammenhang der Informations-Technologie, speziell Social Software und Web-2.0-Anwendungen zu. Das geht aus einer Markteinschätzung der Analysten von Gartner hervor.

http://www.cio.de/img/0.gifSocial Software wird die Zusammenarbeit in und zwischen Unternehmen nachhaltig verändern.

Bisher erfolgreiche Geschäftsmodelle stoßen inzwischen vermehrt an ihre Grenzen. Zum Beispiel lassen sich Geschäftsprozesse nur bis zu einem bestimmten Grad automatisieren und damit effizienter und kostengünstiger gestalten.
Antworten auf Veränderungen finden

Diese Entwicklung fällt mit dem verstärkten Einfluss von den in Social Software enthaltenen Web-2.0-Technologien zusammen. Diese werden auf lange Sicht sowohl die Zusammenarbeit in und zwischen Unternehmen verändern und den Aufbau neuer Geschäftsprozesse und -modelle vorantreiben.
Den Analysten zufolge sind Firmen schon heute gefordert, sich auf diese Aufgaben vorzubereiten und eine Antwort auf die künftigen Veränderungen in der Geschäftswelt zu finden. Konkret bedeutet dies, sich verstärkt geschäftlichen und sozialen Netzwerken zu öffnen und die Zusammenarbeit mit diesen zu organisieren.
IT spielt zentrale Rolle

Dabei spielt laut Gartner-Analyst Nikos Drakos die Informations-Technologie eine zentrale Rolle. Diese schaffe nämlich erst die Voraussetzung Kunden, Partner und interne Abteilungen miteinander zu vernetzen und somit deren Zusammenarbeit zu verbessern. Nach seinen Schätzungen sollen im Jahr 2009 bereits 60 Prozent aller IT-Projekte einen kollaborativem Ansatz verfolgen.

http://www.cio.de/img/0.gifKollaborative Technologien erlauben den Aufbau und die Einführung neuer und innovativer Geschäftsprozesse.

Das wiederum treibt die Nachfrage nach kollaborativen Technologien, die über traditionelle Groupware-Anwendungen hinausführen, voran. Die entsprechenden Applikationen für den Aufbau von Wikis, Foren und Weblogs, stellen im B2B-Bereich Social-Software-Suiten bereit.
Die Umsätze mit Social Software, so die Prognose, sollen von knapp 227 Millionen US-Dollar im Jahr 2007 bis 2011 auf mehr als 700 Millionen Dollar steigen. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von mehr als 41 Prozent.
Schon heute lässt sich die Entwicklung kollaborativer Netzwerke am Beispiel der konservativen pharmazeutischen Industrie konkret darstellen. Diese zeigt inzwischen eine neue Offenheit und macht bislang proprietäre Informationen vermehrt auch öffentlich zugänglich.
So arbeitet das Pharma-Unternehmen Pfizer seit kurzem mit der Internet-Plattform Sermo, einem sozialen Netzwerk für Ärzte, zusammen. Dabei wird erprobt, inwieweit Medikamenten-Hersteller mit Medizinern online bestmöglich kommunizieren, etwa um Informationen zu Medikamenten oder Krankheiten bedarfsgerecht auszutauschen.
Den Spagat hinbekommen

Die Einbeziehung einer "breiteren Öffentlichkeit" in das eigene Unternehmen ist jedoch nicht ohne Risiken. Erfolgreich ist sie nur dann, wenn die Zusammenarbeit aktiv verfolgt wird und deren Aufbau bestimmten Regeln untergeordnet wird. Dabei werden sich auch bisherige Unternehmens-Strukturen verändern, etwa durch neue Formen der Zusammenarbeit und der Kommunikation.

Daher würden IT-Verantwortliche vor den Konsequenzen einer Öffnung der Unternehmensgrenzen und der Verwendung von Social Software im Geschäftsalltag zurückschrecken beziehungsweise deren Einsatz unter Sicherheitsaspekten kritisch bewerten. Es gehe darum, den Spagat zwischen einer gelockerten Kontrolle und einem Kontrollverlust bei den Aktivitäten von Mitarbeitern hinzubekommen.
Eines müsse den Unternehmen klar sein: Wer sich den neuen Technologien verschließt, hat mit unzufriedenen Mitarbeitern sowie erheblichen Sicherheits- und Compliance-Problemen zu kämpfen. Die Analysten gehen davon aus, dass im Jahr 2009 in rund 70 Prozent der Unternehmen, deren IT-Organisation keine Blogs oder Wikis betreibt, diese von Mitarbeitern "heimlich" verwendet würden.
Zugleich behindert dies die Umsetzung neuer und innovativer Geschäftsprozesse und gefährdet den künftigen Markterfolg. Der Marktforscher Gartner hat seine Expertise unter dem Titel "Business Innovation will come from Organisational Openness" veröffentlicht.

Autor(en): Andreas Schaffry

reiners
26.07.2008, 13:27
Web 2.0 lockt Unternehmen mit Produktivitätssteigerung
Blogs und soziale Netzwerke vereinfachen Arbeitsprozesse

http://img.pte.at//lowrespics/1216376987i25209.jpg Vernetzung für Firmen unerlässlich (Foto: pixelio.de/imageworld24)Berlin (pte/18.07.2008/13:00) - Die deutsche Wirtschaft zeigt zunehmendes Interesse am Web 2.0. Laut einer aktuellen BITKOM-Studie http://www.bitkom.org (http://www.bitkom.org/) wollen die Unternehmen zumindest künftig ihre Aktivitäten rund um Blogs, Wikis und soziale Netzwerke ausbauen. Rund die Hälfte der Firmen nutzt bereits Web-2.0-Technologien, 60 Prozent wollen dies in Zukunft verstärken. "Diese Betriebe können damit die vorhandenen Informationen besser erschließen als zuvor", erklärt Christian Hallerberg, Pressesprecher Public Sector & Neue Märkte beim BITKOM, auf Nachfrage von pressetext. Obwohl 80 Prozent der Unternehmen im Zuge der Untersuchung sagten, dass sie der Meinung sind, die Bedeutung von sozialen Netzwerken und Blogs werde weiter zunehmen, wird das Potenzial derzeit noch nicht entsprechend ausgeschöpft. Dies zeigte zuletzt eine Studie von Gartner, wonach der Trend zu Social Networks von Firmen bislang weitgehend unbeachtet blieb (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080712004 (http://www.pte.at/pte.mc?pte=080712004)).


http://ins.pressetext.com/www/dist/va.php?zoneid=27&cb=022445464651&n=aaaefdd0 (http://ins.pressetext.com/www/dist/kc.php?n=aaaefdd0&cb=022445464651)
Anders als etwa Gartner-Forscher Jeffrey Mann sieht der BITKOM aber bereits einen erfolgreichen Eintritt der Unternehmen in das Zeitalter Web 2.0. "Die ursprünglich im privaten Bereich eingesetzten neuen Technologien wie Blogs haben den Sprung in die Firmen geschafft - in aller Regel verläuft der Weg in die andere Richtung", meint BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. Dass Weblogs, soziale Netzwerke und Wikis die Produktivität der Unternehmen erhöhen, darüber wiederum sind sich die Branchenkenner einig. Im Kern gehe es darum, den Austausch von Wissen in einer Organisation zu erleichtern und die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern zu verbessern. "In Unternehmen oder Verwaltungen mit Tausenden Mitarbeitern ist das von unschätzbarem Wert", so Hallerberg.

Durch die Web-2.0-Instrumente könnten zum Beispiel aufwendige Suchprozesse vermieden werden, weil Informationen strukturiert vorliegen. "Außerdem können sie einen persönlicheren Kontakt zu Kollegen schaffen - vor allem in großen Unternehmen oder in Firmen mit mehreren Standorten", ergänzt Hallerberg. Am stärksten werden der BITKOM-Erhebung zufolge derzeit sogenannte Wikis genutzt. Mitarbeiter, Partner oder Kunden können online Inhalte verfolgen und sie weiterentwickeln. Blogs wiederum bieten die Möglichkeit, Arbeitsvorgänge transparenter zu gestalten und zu dokumentieren. Im Prinzip ist bei allen Anwendungen Selbstorganisation gefragt.

Zwei Drittel der befragten Firmen, die bereits Web 2.0 einsetzen, haben auch positive Erfahrungen damit zu vermelden. Die Unternehmen können Informationen schneller recherchieren und besser auf Markttrends reagieren. Außerdem würden sich die Mitarbeiter aktiv mit der Unternehmens-IT auseinandersetzen, so ein weiteres Studienergebnis. Deutlich wird aber auch, was im Zweifelsfall gegen den Einsatz von Social Networks, Blogs und Wikis spricht. So ist manchen Firmen schlichtweg der Nutzen unklar und es werden Sicherheitsrisiken befürchtet. "Grundsätzlich eignen sich Web-2.0-Angebote für alle Unternehmen. Also überall dort, wo Informationen zwischen Menschen ausgetauscht werden müssen", meint Hallerberg. Natürlich werde der Einsatz sinnvoller, je mehr Menschen in einer Firma mit dem Computer arbeiteten. (Ende)

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080718021